Donnerstag, 31. Oktober 2013

Saudádes...

...só portugueses
Conseguem senti-las bem.
Porque têm essa palavra
para dizer que as têm.
(Fernando Pessoa)


 
Wir sind wieder daheim!
Aber, und das mag ich an diesen Trips in unsere liebsten Gefilde der Welt, ich habe die Gewissheit zurückzukehren und diese wiederum macht das Heimkommen (das natürlich auch schön ist) um ein Vielfaches erträglicher.
Wir hatten eine phänomenale Zeit in und um Porto (ja, auch um Porto herum *g*), grandioses Wetter und einfach eine wirklich schöne Zeit.

Ausnahmsweise hat sogar alles, aber so wirklich alles reibungslos geklappt - kein Verfahren auf dem Weg zum Flughafen, kein gesperrter Zielflughafen... 

Aber seht doch einfach selbst...

 
Blick aus der Haustür

Als wir Mittwochvormittag ankamen, war der Himmel bewölkt aber trocken. Im Laufe des Nachmittags zog es allerdings deutlich zu und gegen Abend fing der Regen an.
Am Donnerstag regnete es leider immer noch, so dass wir spontan beschlossenen, dem Norteshopping einen ausgedehnten Besuch abzustatten...
Ich persönlich mag es ja extrem gerne, einfach durch solche Einkaufszentren (oder neudeutsch Shopping-Malls) zu stromern ohne etwas kaufen zu müssen (natürlich haben wir etwas gekauft *fg*).
Der Göttin sei's gedankt, im Laufe des Tages lies der Regen nach, wir fanden ein unglaublich niedliches Memory-Spiel mit wahnsinnig hübschen Arche-Noah-Motiven (irgendwie hatten wir - neben dem obligaten Reiseführer für's Umland - nämlich auch kein Regenwetterspiel dabei) und wir konnten wieder einen kleinen Spaziergang am Strand vor unserer Haustür machen. Zwar hatten Regen und Wind in den vorhergehenden Tagen für noch mehr Brandung gesorgt, aber ich denke, wie fantastisch die Wellen und das Meer waren, sieht man immer noch.




Nicht nur wegen der felsig-steinigen Beschaffenheit war der Strand für uns absolut großartig. Sehr zur Freude von Kind#1&#2 gab es einen kleinen, feinen Spielplatz, der am Ende des Spaziergang ausgelassen bespielt wurde.

Easyrider
Am Freitag ging's nach dem ausgedehnten Frühstück zum ersten Mal auf die andere Seite des Douro und somit dann ins "echte" Porto.
Nachdem unsere "Luxuskarosse" geparkt war (nein, ich verrate nicht, wo wir für lächerliche 15ct/0,25h geparkt haben, DAS findet man aber auch allein recht fix raus *fg*), sind wir zu Fuß in die Stadt geschlendert.
Zu Beginn haben wir einen kurzen Bummel über den Mercado do Bolhão, jene wunderbaren, ursprünglichen Markthallen, die selbst dem Naked Chief himself Begeisterung entlockt haben. Beflügelt von Bildern und Gerüchen haben wir unseren Bummel fortgesetzt um irgendwann - fast schon traditionell - an der Estação de São Bento zu landen und im Café um die Ecke schmackhaften Galão zu schlürfen.
Von dort ging es wenig später via Palácio da Bolsa direkt ans Douro-Ufer in Ribeira. Oh wie ich die Stimmung, die dort herrscht, liebe!


Nachwuchstalent



Am Samstag ging es (wieder gleich nach dem Frühstück) nach Braga. Auch dort sind wir auf unserer letzten Portugalreise bereits gewesen, so dass wir viele bekannte Dinge wiedergefunden aber eben auch Unbekanntes entdeckt haben.













Und weil's sich anbot, das Wetter immer besser wurde und ich zugegebenermaßen wirklich auf solche alten Gemäuer stehe, sind wir noch etwas weiter gefahren und haben uns sowohl das
Santuário do Sameiro als auch Bom Jesus do Monte angesehen.

Santuário do Sameiro




Weitsicht von Sameiro


Bom Jesus do Monte
etwa 600 Stufen führen hoch



Ich war wohl nicht der
einzige mit Kamera *g*

Elevador do Bom Jesus

Beide Orte sind sehr sakral und überhaupt nicht vergleichbar.
Während Bom Jesus do Monte sehr touristisch wirkt mit diversen Cafés, Eisbuden und einigen Hotels, besticht Sameiro durch die phänomenale Aussicht (und ist definitiv die erste Kirche mit eigenem Geldautomaten, die ich bislang besucht hab). Beides hat mich doch sehr ergriffen.

Am Sonntag war das Wetter so fantastisch, dass wir unseren plan, nach Coímbra zu fahren, kurzerhand über den Haufen geworfen haben, und so den ganzen (Vor-)Mittag am Strand verbracht und das ein oder andere Foto geschossen haben.
















Nachmittags waren wir mit A. und A. verabredet, die im letzten Jahr unsere Vermieter waren. Über die Zeit haben wir - den sozialen Netzwerken sei's gedankt - losen Kontakt gehalten und schließlich mussten wir noch unser "Souvenir" vorstellen *fg*
Mit A. haben wir uns in der Stadt getroffen und da unsere bevorzugte Snackbar leider sonntags geschlossen hat, kamen wir so zur ersten Francesinha unseres Lebens - ich glaub, ich bin heute noch satt davon.
Für den Abend hatten A und Herr D. geplant, sich das Spitzenspiel zwischen dem FC Porto und Sporting Lissabon im Estádio do Dragão anzusehen, während die Mädels und ich A. daheim Gesellschaft leisten sollten.
Das Spiel gewann Porto mit 3:1, A. und Herr D. kamen frohen Mutes und unversehrt heim und wir aßen (ja, wir aßen schon wieder) zusammen noch etwas Lasagne und klönten bis in die Nacht hinein.
Ach, was war das ein netter Abend mit unglaublich warmherzigen Gastgebern...
Danke A. und A. - für einfach alles!
Der Montag stand dann schon beinahe im Zeichen der Heimreise.
Wir bummelten ein letztes Mal durch die Stadt, 


vertrieben uns die Zeit auf einem kleinen Spielplatz und tranken Milchkaffee am Douroufer in Ribeira.

Natürlich wurden auch Andenken gekauft und auch schon Pläne für den nächsten Aufenthalt geschmiedet.


Nach dem Abendessen beschlossen wir spontan, nochmal in die Stadt zu fahren, um uns das grandiose Panarama nochmal im Dunkeln anzusehen.

Ponte Dom Luís I.

Blick auf Ribeira
Den Dienstag verbrachten wir mit Koffer packen, einem allerletzten Galão im Café Majestic und viel saudáde, bevor unser Flug nach Hause ging...

Montag, 21. Oktober 2013

Bücher...Urlaub...

Uiuiuiui...
Die Zeit rennt mir momentan förmlich davon!

Übermorgen schon fliegen wir in den soooo sehr ersehnten Herbst(kurz)urlaub, ich habe noch nichts gepackt geschweige denn mehr geplant als Flüge und Wohnung und nebenbei noch hängen zwei Leserunden/-abenteuer in der Warteschleife.

Die Mädels und ich dürfen Die Prinzessin und die Erbsen lesen - natürlich wie immer im Auftrag von lovelybooks. Ich hoffe, die Geschichte hält, was die niedliche Illustration auf dem Titel verspricht.

Und gerade eben habe ich die Nachricht erhalten, dass ich Ein Schmetterling im November lesen werde. Darauf freue ich mich sehr. Bisher habe ich zwar nur Krimis/Thriller aus Island gelesen, aber die waren ausnahmslos empfehlenswert.


Freitag, 4. Oktober 2013

PREMIERE!! Leserunde "Ich, Lilly und der Rest der Welt"

Vor einiger Zeit hatte ich ja bereits angekündigt, dass Kind#1 und ich auf lovelyBooks.de an einer Leserunde teilnehmen durften.
Anfang dieser Woche war es dann endlich so weit und wir erhielten unser Exemplar von Alexandra Maxeiners "Ich, Lilly und der Rest der Welt".
Kind#1 hat sich gefreut und angefangen zu lesen.
Gleich am ersten Nachmittag waren die ersten 70 Seiten passé und gestern hat sie sich an ihrer ersten Rezension versucht:




"Also ich heiße Emily Sophie D.. Ich bin 6 Jahre alt und habe zwei Schwestern. Ich fand Ich, Lilly und der Rest der Welt ganz schön. Ich finde, dass nichts an dem Buch verändert werden soll.
In diesem Buch geht es um eine Familie, die in ein neues Haus ziehen möchte.
Sie machen eine Demokratie. Welche Farbe das neue Haus haben soll.
Lilly&Hannah machen Flohmarkt. Da kommt Leonie aus dem Nachbarhaus und fragt Hannah, ob sie Puppen habe. Dann fragt Leonie, was mit Frida wäre. "Frida willst du kaufen? Das ist doch meine eigene Schwester!" Leonie sagt, dass Hannah gesagt hat, dass sie alles was auf der Decke ist, kauft. Da sagt Lilly 10Euro. Leonie zieht einen 10Euroschein aus der Tasche, gibt ihn Hannah und nimmt Frida an die Hand und geht zu sich nach Hause."

Zugegebenermaßen habe ich den ein oder anderen kleinen Fehler beim Abtippen korrigiert. An der Form muss sie auch noch arbeiten, aber für eine Zweitklässlerin halte ich das schon für eine bemerkenswerte Leistung.
Ich muss das Buch allerdings erst selbst noch lesen, um die Rezension vollständig machen zu können...

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Feier - Tag

Ja, ein solcher war heute für die Familie D.
Nicht nur dass alle Mitglieder vollkommen Verpflichtungsfrei hatten, nein, uns fiel auch zeitlich vollkommen passend ein, dass in der Niebuhrg zur Bücherbuhrg geladen wurde.
Vor ein paar Monaten hatten wir bereits recht spontan den Büchermarkt des Altenbergs besucht und für steigenden Umsatz beim ein oder anderen Händler gesorgt - heute dann also unsere persönliche Premiere in der Niebuhrg.
Das Gelände ist speziell, aber (in meinen Augen) unglaublich schön und stimmig. Außerdem verbinde ich viele Erinnerungen an schöne Theaterabende mit diesem Ort ;)

Anders als in Oberhausen war der Markt - der Location geschuldet - auf mehrere Räume aufgeteilt, was mich aber überhaupt nicht störte. Zusätzlich gab es über den Tag verteilt diverse Lesungen und nebenbei noch lokale Künste und Künstler im Untergeschoss zu bestaunen (die übrigens ganz plump mit feinstem Waffelgeruch gelockt haben *gg*).
Gleich im ersten Raum wurde Kind#1 hellhörig, als wir zum Einen einen Stand nur mit Kinderbüchern fanden, der zum Anderen diverse Folgen von Das magische Baumhaus im Angebot hatte. Am Ende waren es vier Bände, die sie noch nicht kannte, aber nach kurzer Preisverhandlung ihr eigen nennen durfte.
Herr D. und ich hielten uns erstaunlicherweise recht strikt an unser selbstauferlegtes, temporäres Bücherkaufverbot (wir müssen ganz dringend das Rrgal aus- und umsortieren und ggf. erweitern), aber angesichts der nahenden Kamin-an-Zeit, konnten wir dann doch nicht mit gänzlich leeren Händen heimfahren.





Dienstag, 1. Oktober 2013

Zeit...


Es gibt sie, diese Jahresabschnitte, in denen sich alles knubbelt.
Hier fängt's im September an. Ende September feiere ich Geburtstag, genau zwei Wochen später jährt sich die Geburt von Kind#1 (nun schon zum SIEBTEN Mal!).
Und peu a peu folgen diverse Verwandte und Freunde im Oktober und November.
13Tage vor Heiligabend „altert“ Herr D. (ach nee, Männer werden ja nur interessanter) und kaum sind Weihnachten und der Jahreswechsel vorbei, steht auch schon der Geburtstag von Kind#2 an.
Danach gibt es dankenswerterweise eine Pause, aber ich habe immer das Gefühl, kaum ist der Sommer auch nur annähernd um, jagt der Rest des Jahres hier nur so durch.
Viel Zeit zum Genießen bleibt selten.