Dienstag, 31. Dezember 2013

Feel the night...feel the nightfever..!

Zugegeben, ich mag Silvester nicht!
Ich mag fröhlich sein, wenn ich fröhlich bin und nicht, weil zufälligerweise gerade wieder der richtige Zeitpunkt ist, den Kalender zu wechseln (aus ähnlichen Gründen wird wohl auch niemals ein Karnevalist aus mir).
Das ist der Grund, weshalb ich ja eigentlich schon seit vielen Jahren plane, einfach ganz normal ins Bett zu gehen, gänzlich ohne all den silvestertypischen Schnickschnack, ohne Party, Feuerwerk, Berliner, Bleisgießen und was "man" nicht alles so tut, um im neuen Jahr anzukommen.
Einmal hätte ich's fast geschafft - sogar noch mit der Steigerung, dass ich den Silvesterabend zum Lernen nutzen wollte - aber in letzter Sekunde bin ich dann doch noch partyzwangsverpflichtet worden (und hey, es war ein netter Abend. Danke nochmal, Daniel!).
Auch in diesem Jahr ist meine Partylust eigentlich eher auf dem Nullpunkt angelangt, mein Jahresfazit (es kann nur weiter bergauf gehen) bereits gezogen und der Bedarf  an Raclette noch vom Renesse-Trip übersättigt.
ABER was tut Mama nicht alles, wenn die Brut (und der HdH) partywillig ist?
Also ab ins Funkelglitzerpaillettenkleid (Hmmm, Cordrock und Strickjacke zum Trägertop gehen doch auch, oder?), Grinsemodus an (Verflucht, wieso trinke ich eigentlich keinen Alk?) und die Hüften geschwungen!


Ha..ha..ha..ha...stayin'alive, stayin'alive!

Montag, 30. Dezember 2013

"Strand ist doof!"

...sprach Kind#1 und zog ein Gesicht wie mindestens 7Tage Regenwetter; dabei waren wir doch
1. insgesamt nur 4Tage in Renesse und hatten
2. zumindest tagsüber phänomenal-tolles Winterwetter mit ganz viel Sonne.

Eigentlich hatten Herr D. und ich den Plan (auf um allem Weihnachtsstress und der ewigen - widerwilligen - Besucherei aus dem Weg zu gehen), über Weihnachten (am besten bis Neujahr) wegzufahren.
Da der Plan (wie die meisten unserer wirklich tollen Pläne) recht kurzfristig gemacht war, waren die Unterkünfte, die uns hätten gefallen können (und die für uns genug Platz geboten hätten) natürlich entweder schon belegt oder sowas von unbezahlbar, dass wir entschieden haben, nach Weihnachten und bis vor Silvester unserem geliebten Ruhrpott den Rücken zu kehren und gen Nordsee zu reisen.
Im Sommer 2006 hatten wir - ähnlich spontan - das Zelt unter den Arm geklemmt und Renesse/NL für absolut FamilieD.-tauglich befunden (ohja, ich damals schwanger mit Kind#1 im Zelturlaub...ein Bild für die Göttin...), so dass uns die Wahl auf roompotparks.de auch nicht besonders schwer fiel.
Noch fix den Patenonkel von Kind#3 nebst Dauerfreundin eingeladen und ab ging's zu siebt ins beschauliche (Party-)Städtchen (nach unserem Campingurlaub damals haben wir mal eine Reportage gesehen, was dort an bestimmten Wochenenden im Sommer los ist - unglaublich, wie gegensätzlich ein Ort wirken kann...
Wie viel Spaß wir wirklich hatten, lässt sich gar nicht so gut von den Bildern ablesen, aber zumindest sieht man den tollen Winterhimmel ganz gut ;)

Lauf, Kind#2, lauf!

"Gobbelgobbel" - "MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH"










Anytime, anywhere... Just relax!



Stille Wasser sind tief!
things I like
Suchbild ;)


Fazit:
Der HdH hat bereits beschlossen, dass wir auch die nächsten Tage zwischen den Jahren wieder irgendwo an der Nordsee verbringen werden - allerdings definitiv nicht mehr in einem Roompot-Ferienpark. Für das Wochenende und zu dem Preis, den wir dank last-minute-Rabatten zahlen durften, war's sicherlich eine runde Sache, aber wir sind und bleiben eben Individualurlauber ;) (und ein bisschen Sauberkeit, sowie etwas mehr als Zwekmäßigkeit schadet auch nicht).

Dienstag, 24. Dezember 2013

Gedanken

Der Vogel ist gegessen, das Christkind war fleißig (und nun weiß ich, dass Kind#1 tatsächlich nicht mehr dran glaubt...), Kind#3 schläft selig nach einem aufregenden ersten Heiligabend und die zwei großen Kinder lauschen gespannt der Gute-Nacht-Geschichte.
Zeit für mich, ein paar Gedanken nachzuhängen.
Grundsätzlich bin ich ja ein sehr kopflastiger Mensch, verrenne mich mit Wonne in Gedankengespinsten und höre selten auf Bauch oder Herz ohne den Kopf nochmals befragt zu haben. Manchmal ist das ein sehr vorteilhafter Wesenszug, die meiste Zeit aber mit einer gewissen Form von Schwermut belegt, die nicht immer besonders sympathisch daherkommt.
Wie dem auch sei...
Mein Jahresfazit ist extrem ambivalent; es gab viele phänomenale Momente, von Emotionen geprägte Stunden und Minuten, für deren Erleben ist unglaublich dankbar bin.
Auf der anderen Seite hat mich auch in 2013 die dunkle Wolke immer wieder eingeholt; ich habe gezweifelt und beinahe verloren...
Ich bin kein Freund von Vorsätzen; das Rauchen hab ich schon vor 4½Jahre spontan aufgegeben, Alkohol trinke ich per se keinen, zum Abspecken fehlt mir momentan die Konsequenz und der eiserne Wille.
Für das kommende Jahr wünsche ich mir allerdings eine ganze Menge - nur was das ist, verrate ich nicht, sonst geht's doch nicht in Erfüllung ;)